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Historischer Hintergrund zur Pfarrkirche

Die alte Kirche Sant’Andrea, die bereits in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts als unabhängige Pfarrkirche errichtet wurde, wurde 1845 teilweise abgerissen, um die Kantonsstrasse zu verbreitern, die damals durch den Ort führte, und einem weiter zurückgezogenen neoklassischen Gebäude Platz zu machen. Ein Teil des alten Kirchengebäudes wurde zu Wohnzwecken erhalten und in einen Komplex einverleibt, in dem noch heute einige Spuren der Gewölbe und Stuckverzierungen zu sehen sind. Von der vorherigen Kirche überlebte der barocke Glockenturm, da der für das neue Gebäude geplante Turm nie in die Tat umgesetzt wurde.

 

Nachdem der Bau 1846 nach den Zeichnungen von Luigi Fontana aus Muggio (1812–1877) – bedeutendster und gefragtester Architekt im Bezirk Mendrisio, der 1842 auch mit der Spinnerei Fogliardi am nördlichen Ende des Wohnhauses beauftragt worden war – aufgenommen und anschliessend aufgrund nicht ausreichender finanzieller Mittel überarbeitet und verkleinert wurde, konnte das Monument 1850 geweiht werden. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage blieb die Kirche über lange Zeit eine offene Baustelle, sodass der Pronaos (Tetrastylos), der dem Monument Nachdruck verleiht, erst 1916 durch den Architekten Florindo Bernasconi aus Riva San Vitale fertiggestellt werden, der vier Jahre später auch die Freitreppe anlegte, indem er sich rigoros an die Pläne aus dem 19. Jahrhundert hielt.

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